Feigwarzen beim Mann – Was man über HPV wissen muss.

Feigwarzen beim Mann (HPV): Wie gefährlich sind sie eigentlich?

Infektionen mit HPV (Humane Papillomaviren) im Genitalbereich von Frauen sind insofern problematisch, da sie eine der Hauptursachen von Gebärmutterhalskrebs darstellen. Mittlerweile wird aus genau diesem Grund auch eine vorbeugende Impfung bei Mädchen im Alter zwischen 12 und 17 Jahren empfohlen (1). Weniger bekannt ist aber, dass Feigwarzen beim Mann eine Gesundheitsgefahr darstellen. Die Humanen Papillomaviren können nämlich einerseits wie auch bei den Frauen Feigwarzen verursachen, zum anderen erhöhen sie auch das Risiko für Genitalkrebs (Peniskrebs und Analkrebs)  – auch wenn dieser weitaus seltener ist als der Gebärmutterhalskrebs bei Frauen.

Deswegen ist es auch für Männer wichtig zu verstehen, wie man sich vor einer Infektion mit HPV schützen kann.

Es wird geschätzt, dass mehr als die Hälfte aller sexuell aktiven Männer sich in ihrem Leben mit dem HP-Virus im Genitalbereich infizieren. In den meisten Fällen gelingt es jedoch dem Körper, dass Virus erfolgreich zu bekämpfen, ohne dass es zu Symptomen in Form von Feigwarzen kommt.

Welche Risiken hat eine HPV-Infektion bei Männern?

Die Familie der Humanen Papillomaviren umfasst mehr als 150 verschiedene Typen. Lediglich 30 hiervon können durch Genitalkontakt übertragen werden. Je nach dem, ob diese auch Genitalkrebs verursachen können, unterteilt man diese Viren weiter in folgende Untergruppen (2):

  • Hoch-Risiko-HPV-Typen verursachen in der Regel keine Genitalwarzen, können dafür aber abnormale Zellveränderungen im Genitalbereich verursachen, was schließlich zu Gebärmutterhalskrebs (bei Frauen), Peniskrebs (bei Männern) oder Analkrebs (bei beiden Geschlechtern) führen kann.
  • Niedrig-Risiko-HPV-Typen können Genitalwarzen verursachen, aber keinen

Wie bereits gesagt, sind Peniskrebs oder Analkrebs relativ selten. Aus Studien weiß man aber, dass das Risiko für Analkrebs bei schwulen Männern im Vergleich zu heterosexuellen Männern um das 17-fache erhöht ist. Männer mit HIV haben übrigens ein nochmals erhöhtes Risiko, an Analkrebs zu erkranken.

Weitaus häufiger als Genitalkrebs – dafür weniger gefährlich –  sind Feigwarzen beim Mann. Schätzungen zufolge leiden etwa 1% aller sexuell aktiven Männer daran.

Was sind die Symptome einer HPV Infektion?

Eine Infektion mit den Hochrisiko-HPV-Typen – also solchen, die potentiell Krebs verursachen können – verlaufen in der Regel sowohl bei Frauen als auch bei Männern symptomlos und werden erst bei Vorsorgeuntersuchungen entdeckt bzw. dann, wenn der Krebs bereits entstanden ist.

Eine Infektion mit den Niedrig-Risiko-Typen äußert sich in dem Auftreten von Feigwarzen. Dabei sind bei Männern folgende Stellen am häufigsten betroffen (3):

  • am Vorhautbändchen
  • in der Penisfurche, das ist die ringförmige Vertiefung hinter der Eichen
  • am inneren Blatt der Vorhaut

Seltener treten die Feigwarzen auch am Penisstamm oder an der Peniswurzel in Erscheinung.

Diagnose von Feigwarzen beim Mann

Falls Sie bei sich Feigwarzen vermuten, sollten Sie das am besten von ihrem Hautarzt abklären lassen. Dieser kann normalerweise mit geschultem Blick die Genitalwarzen erkennen. Manche Warzen sind jedoch – besonders im Anfangsstadium – so klein, dass sie mit bloßem Auge nicht erkennbar sind.

In diesem Falle greifen die Ärzte zu einem Trick: sie bringen eine Essiglösung auf die Haut auf, um die mit bloßem Auge nicht sichtbaren Feigwarzen erkennbar zu machen. Der Nachteil dieses Tests liegt darin, dass er in einigen Fällen auch normale Haut fälschlicherweise als Genitalwarze identifiziert – also ein falsch-positives Ergebnis liefert.

Im Gegensatz zu den Gebärmutterhals-Früherkennungstests bei Frauen werden Männer allerdings nicht routinemäßig auf das Vorhandensein von Hochrisiko-HPV-Typen untersucht.

Therapie von Genitalwarzen

Falls bei Männern keine Symptome in Form von Genitalwarzen auftreten, findet aufgrund der normalerweise ausbleibenden Diagnose sowie des doch relativ geringen Risikos für Genitalwarzen auch keine Behandlung statt.

Für die Genitalwarzen wiederum gibt es eine Menge unterschiedlicher Behandlungsmöglichkeiten:

Falls die Feigwarzen beim Mann noch relativ jung sind, wird Ihr Arzt Ihnen wahrscheinlich dazu raten, einfach noch eine gewisse Zeit abzuwarten. Denn in vielen Fällen verschwinden die Genitalwarzen nach einigen Wochen von selbst wieder. Außerdem kann es sein, dass zu dem frühen Zeitpunkt einige Genitalwarzen gerade entstehen und daher noch nicht sichtbar sind. Dann ist es besser, man wartet ab, bis sich diese auch erkennbar zeigen, so dass man die Genitalwarzen gleich alle zusammen behandeln kann.

Falls es doch zu einem Genitalkrebs kommen sollte, ist je nach Fall zwischen Bestrahlung, Chemotherapie und/oder Operation abzuwägen. Das hängt immer vom Einzelfall ab.

HPV-Impfstoff für Männer

Der 2006 für Frauen zugelassene 4-Fach-Impstoff Gardasil gegen HPV (im Rahmen der Gebärmutterhalskrebs-Vorsorge) ist seit 2009 auch für Männer zugelassen. Der Impfstoff ist auch für junge Männer im Alter von 9 bis 26 Jahren zugelassen. Obwohl die Impfung in einer Leitlinie empfohlen wird, zahlen die Krankenkassen die vorbeugende Impfung zum momentanen Zeitpunkt nicht (4).

HPV in der Beziehung

Falls die langfristige Sexualpartnerin eines Mannes mit HPV infiziert ist, hat sich mit hoher Wahrscheinlichkeit auch der Mann zwischenzeitlich angesteckt. Allerdings gelingt es dem Körper bei Männern im Allgemeinen besser, die Infektion zu bekämpfen – im Vergleich zu Frauen, bei denen die Infektion meist zwei Jahre oder noch länger andauert.

Übrigens: wenn plötzlich Symptome von HPV z.B. in Form von Genitalwarzen auftreten, bedeutet das nicht, das man sich erst neulich mit HPV angesteckt hat. Es kann nämlich sein, dass das Virus zuvor mehrere Jahre lang im Körper geschlummert hat, ohne Beschwerden zu verursachen.

Wie kann man einer Ansteckung mit HPV vorbeugen?

Das Risiko einer HPV-Infektion steigt natürlich mit der Anzahl der Sexualpartner, mit denen man intim ist. Der geschützte Geschlechtsverkehr vermindert das Risiko einer Ansteckung, allerdings nicht zu 100%. Denn das Virus kann auch an den nicht vom Kondom geschützten Stellen über Hautkontakt übertragen werden.

Somit wären komplette sexuelle Enthaltsamkeit oder ausschließlicher Sex mit einer nicht infizierten Partnerin die einzigen Wege, um eine HPV-Infektion 100%ig zu verhindern.

In einer kürzlich durchgeführten Studie konnte gezeigt werden, dass junge sexuell aktive Frauen das Risiko einer HPV-Infektion um 70% reduzieren konnten, wenn sie überwiegend geschützten Geschlechtsverkehr haben – im Vergleich zu jungen Frauen, die ungeschützten Geschlechtsverkehr bevorzugten.

Quellen:

  1. https://www.impfen-info.de/impfempfehlungen/fuer-jugendliche-12-17-jahre/hpv-humane-papillomaviren/
  2. http://www.hpv-test.de/about-hpv/high-and-low-risk-hpv-types/
  3. https://www.netdoktor.de/krankheiten/hpv/feigwarzen/
  4. https://portale.aok.de/hpv-impfung/hpv-impfung/wovor-schuetzt-die-hpv-impfung-jungen-und-maenner.html

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Aloe Vera – Erleben Sie das grüne Wunder

Aloe Vera – Die Heilpflanze aus der Wüste

Aloe vera, die Wüstenlilie, wird seit dem Altertum in vielen Kulturen zur Schönheitspflege und als Heilpflanze geschätzt. Sagenumwobene Schönheiten, wie die ägyptischen Königinnen Nofretete und Kleopatra, pflegten Haut und Haar regelmäßig mit Salben und Ölen aus frischer Aloe vera. Im alten Rom galt Aloe vera als wahrer Heilmittel- Allrounder, in China als Symbolpflanze für Unsterblichkeit, bei den Mayas als »Quelle der Jugend«.

Zum Zweck der Wundversorgung begleitete die Wunderpflanze Christoph Columbus auf seinen Reisen ebenso wie Alexander den Großen bei seinen Feldzügen.

Aloe Vera: Die nachhaltende Feuchtespenderin

Aloe vera selbst ist eine echte Überlebenskünstlerin. Feuchtigkeit zu erhalten, zählt zum persönlichen täglichen Überlebenstraining der Wüstenpflanze. Sie übersteht extrem lange Trockenzeiten völlig ohne Wasser, denn sie zehrt vom riesigen Wasser-Reservoir in ihren fleischigen Blättern.

Noch ein faszinierendes Phänomen: Wird ein Blatt der Aloe vera verletzt, setzt die Selbstheilung der Pflanze spontan ein – ihre Wunde heilt fast augenblicklich.

Der große Feuchtigkeitsspeicher in den Blättern der Aloe vera entwickelt sich im Laufe von drei bis fünf Jahren zu einem natürlichen Pflanzengel mit einem wahren Füllhorn an wertvollen Inhaltsstoffen: Über 220 Vital- und Wirkstoffe wurden inzwischen wissenschaftlich nachgewiesen.

Die Aloe Vera ist vielfaltig Anwendbar

Für die vielfältigen medizinischen und kosmetischen Wirkungen ist die Gesamtheit der Inhaltsstoffe des Pflanzengels verantwortlich.

Das kostbare Gel wird aus den frischen Blättern der Aloe barbadensis gewonnen und besitzt antibakterielle, entzündungshemmende, wundheilende und feuchtigkeitserhaltende Effekte. Wegen dieser besonderen Eigenschaften findet Aloe vera in der traditionellen Heilkunde ein breites Anwendungsspektrum, z. B. bei schlecht heilenden Wunden, Geschwüren, Akne, Prellungen, Muskelverspannungen, Insektenstichen, Sonnenbrand oder Brandwunden.

 

Die ALOE VERA Produkte von Apoforce® wurden speziell zur Pflege besonders sensibler Haut entwickelt. Die wertvollen Wirkstoffe dringen tief in die Haut ein und entfalten dort ihre pflegende und schützende Wirkung.

  • beruhigt gereizte, juckende Haut
  • macht die Haut geschmeidig und weich
  • wirkt adstringierend (große Poren, Akne)
  • verbessert den Hautstoffwechsel
  • aktiviert die natürliche Zellerneuerung
  • pflegt bei Rötungen, Unreinheiten …
  • spendet viel Feuchtigkeit, besonders bei trockener, schuppender Haut
  • strafft und glättet die Haut
  • kühlt nach Sonnenbrand

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Salbei gegen Übermäßiges Schwitzen

Übermäßiges Schwitzen kann viel Ursachen haben. Aber eins steht Fest: Schweißflecken und starken Schweißgeruch sind den Meisten ganz schön peinlich. Salbei ist seit Langem bekannt als Schweißhemmend und kann in vielen Fällen für Linderung sorgen.

Schwitzen erfüllt beim Menschen viele wichtige Funktionen. An heißen Sommertagen oder bei körperlicher Anstrengung sorgt der Schweiß für die nötige Kühlung der Haut. Zu den weiteren Funktionen des Schwitzens gehören auch die Ausscheidung von Stoffwechselprodukten und die Aufrechterhaltung des natürlichen Säure- Schutzmantels der Haut.

Ist die Schweißproduktion aber stark erhöht, kann das die Lebensqualität der betroffenen Personen einschränken. Ein häufiges Nässegefühl auf der Haut ruft körperliches Unbehangen hervor. Die offensichtlichen Schweißflecken an der Bekleidung erschweren häufig auch das Sozialleben und können Berufsleben und Freizeit einschränken.

Übermäßig starkes Schwitzen kann sehr unterschiedliche Ursachen haben. Eine erhöhte Schweißproduktion kann unter anderem durch hormonelle Schwankungen (z.B. in der Pubertät oder in den Wechseljahren), durch Übergewicht, durch bestimmte Medikamente (z.B. SSRI, Opioide, Parasympathomimetika) oder auch durch emotionale Faktoren (sogenanntes „Stress- Schwitzen“) begründet sein.
Je nach Art und Ursache betrifft eine erhöhte Schweißproduktion entweder den ganzen Körper oder beschränkt sich auf bestimmte Körperregionen mit einer hohen Ansammlung an Schweißdrüsen (z.B. Handflächen, Fußsohlen, Achselhöhlen, Gesicht).

Salbei – die vielseitige Pflanze hilft auch gegen übermäßiges Schwitzen

Zur effektiven Beruhigung von übermäßigem Schwitzen hat sich der Einsatz der Arzneipflanze Salbei gut bewährt.
Der Echte Salbei (Salvia officinalis, Königssalbei, Edelsalbei) wurde bereits in der Antike als Gewürzpflanze eingesetzt und gilt in der traditionellen Heilkunde seit Jahrhunderten als vielseitig einsetzbare Heilpflanze. Eines der Haupteinsatzgebiete des Salbeis ist die Regulierung einer überschießenden Schweißsekretion. Zu diesem Zweck werden die Salbeiblätter innerlich angewendet. In klinischen Untersuchungen konnte durch die Einnahme von Salbei die Schweißsekretion um bis zu 50 Prozent gesenkt werden. Die schweißhemmenden Eigenschaften der Salbeiblätter werden auf die Fülle ihrer Inhaltsstoffe zurückgeführt.

Salbeiblätter sind reich an ätherischen Ölen, Gerbstoffen, Flavonoiden und sonstigen aktiven Pflanzenstoffen. Insbesondere die enthaltenen Lamiaceengerbstoffe und deren Leitsubstanz, die Rosmarinsäure, werden für die schweißregulierende Wirkung der Pflanze verantwortlich gemacht. Für eine spürbare Verminderung der Schweißsekretion ist jedoch eine hohe Menge an Salbeiblättern notwendig. In Form von Salbei-Tee wird die Einnahme von täglich 3 Tassen empfohlen. Alternativ können auch hochkonzentrierte Salbei- Extrakte in praktischer Kapselform angewendet werden.

Anatomie des Schweißes

Der gesunde Schweiß besteht zu über 99 % aus Wasser. Die restlichen Bestandteile sind Elektrolyte wie Natrium, Chlorid, Kalium und Magnesium. Daneben ist im Schweiß auch eine Reihe an flüchtigen Bestandteilen enthalten, beispielsweise Laktat, Harnstoff, Harnsäure, Aminosäuren und Cholesterin. Bei normaler Raumtemperatur und ohne körperliche Aktivität produziert der menschliche Körper 100 bis 200 ml Schweiß pro Tag. Unter extremen Bedingungen kann die Schweißproduktion auf bis zu 2 Liter pro Stunde gesteigert werden.

5 Tipps gegen das große Schwitzen

Bleiben Sie flüssig!
Durch starkes Schwitzen verliert der Körper Wasser und Elektrolyte. Trinken Sie daher täglich mindestens zwei Liter Flüssigkeit, am besten in Form von Mineralwasser.

• Weniger ist mehr!
Scharf gewürzte Speisen und Genussmittel wie Kaffee, alkoholische Getränke und Zigaretten können zu verstärkter Schweißbildung führen. Aus diesem Grund sollte man den Konsum
dieser Mittel möglichst in Grenzen halten.

• Wärme kühlt besser!
Kalte Getränke und Speisen bringen den Körper ins Schwitzen, da er Energie aufbringen muss, um diese auf eine verträgliche Temperatur zu bringen. Bevorzugen Sie Speisen und Getränke in
Raumtemperatur.

Kleider machen Leute!
Ähnlich wie Speisen und Getränke können auch Kleidungsstücke entweder kühlen oder wärmen. Tragen Sie nach Möglichkeit leichte und luftdurchlässige Kleidung, etwa aus Leinen und Baumwolle.
Gegen Schwitzflecken können Achselpads Abhilfe schaffen.

• Wechsel tut gut!
Regelmäßige Wechselduschen können sich positiv auf die Temperaturregulierung im Körper auswirken. Zu beachten ist dabei, dass die Dusche immer mit kaltem Wasser beendet wird.

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Gingko Biloba: Gegen das Vergessen ist ein Baum gewachsen

Ginkgo Biloba: Wanderer zwischen den Zeiten.

Viele Kulturen verehren den Ginkgo Biloba als Symbol für Stärke, langes Leben, Fruchtbarkeit, Freundschaft, Anpassungsfähigkeit und Unbesiegbarkeit.
Aus gutem Grund: Der »Japanische Tempelbaum« ist ein Unikum im Pflanzenreich unseres Planeten. Seine hohe Widerstandskraft gegen extreme Klima- und Umweltbedingungen wie das Eiszeitalter in Asien, stärkste radioaktive Strahlung und Feuerstürme hat der »Lebensbaum« in seiner langen Geschichte vielfach unter Beweis gestellt.
Als einziger Überlebender seiner Art hat er seit dem Paläozoikum, vor rund 280 Millionen Jahren, allen Katastrophen dieser Welt – sogar den Atombomben in Hiroshima – getrotzt.

In japanischen Tempelanlagen stehen riesige, bis zu 50 m hohe Prachtexemplare mit einem Umfang bis zu 10 Metern. Der älteste Gingko-Baum soll über 4000 Jahre alt sein.
Ginkgo Biloba, der älteste Baum der Welt, wird seit Urzeiten für Heilzwecke eingesetzt und galt in China und Japan bereits früh als heiliger Baum, um dessen Wunder und Heilkräfte sich manche Legende rankt.

Ginkgo Biloba: Vom Mythos zur Wissenschaft.

Die lange Tradition des Ginkgos in der Naturheilkunde wurde von Wissenschaftlern in den 60er Jahren bestätigt. Dabei wurden durchblutungsfördernde Eigenschaften des Exraktes aus Ginkgo-Blättern beobachtet.
Später konnte an leichten bis mittelschweren, depressiven Patienten eine Verbesserung der Gedächtnisleistung, durch die Gabe von Ginkgo-Extrakten, beobachtet werden. In gesunden älteren
Menschen erreichte man durch die Einnahme von Ginkgo eine Verbesserung hinsichtlich Aufmerksamkeit und motorischen Fähigkeiten.

Die Eigenschaften des Ginkgo Biloba werden auf die einzigartigen Inhaltsstoffe des Ginkgo-Blattes zurückgeführt. In einem Spezialverfahren wird ein hochkonzentrierter Extrakt aus den Blättern hergestellt: Wertvolle Inhaltsstoffe werden angereichert und unerwünschte Substanzen (z. B. Ginkgolsäure) entfernt. Der standardisierte Extrakt enthält exakt definierte Mengen an wirksamen Ginkgo- Flavonoiden und Terpenlactonen (Ginkgolide und Bilobalide) und zeichnet sich durch besonders gute Verträglichkeit aus.

Dieses Baumes Blatt, der von Osten-
Meinem Garten anvertraut,
Gibt geheimen Sinn zu kosten,
Wie‘s den Wissenden erbaut.

Ist es ein lebendig Wesen,
Das sich in sich selbst getrennt?
Sind es zwei, die sich erlesen,
Daß man sie als eines kennt?

Solche Fragen zu erwidern
Fand ich wohl den rechten Sinn.
Fühlst du nicht an meinen Liedern,
Daß ich eins und doppelt bin?

-Johann Wolfgang von Goethe,
»West-östlicher Divan«, 1815.

Glücklich ist, wer vergisst?

Vergesslichkeit, Konzentrationsschwäche, körperliche und mentale Erschöpfung, Schwindel, Ohrensausen: Diese Symptome – besonders das Nachlassen der Gedächtnisleistung – werden oft mit zunehmendem Alter, aufgrund von Veränderungen in den Blutgefäßen, zum Problem. Die Funktionalität aller Systeme unseres Körpers – vom Gedächtnis bis zur Sehkraft – hängt von ausreichender Durchblutung ab.

Wenn die Energiezufuhr und Sauerstoffversorgung nicht richtig funktionieren, lässt die Leistung der Zellen nach.
Eine adäquate Energiebereitstellung ist für eine funktionierende Zelle essentiell. Beobachtungen legen nahe, dass ein Extrakt aus Ginkgoblättern einen positiven Einfluss auf den Energiestoffwechsel haben kann.
Daneben gelten Ginkgoblätter als durchblutungsfördernd und dienen der Zelle als Schutz vor oxidativem Stress.

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